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Tumormutationslast (TMB) Panel

Das Tumormutationslast-Panel ist ein Test zur Messung der Anzahl genetischer Mutationen in Krebszellen.

Was ist das Tumormutationslast-(TMB)-Panel?

Die in unserem Zentrum durchgeführte Analyse der Tumormutationslast basiert auf einem Panel, das aus mehr als 600 Genen besteht. Dieses Panel wird mittels Next-Generation-Sequencing (NGS) analysiert und umfasst krebsassoziierte SNPs (Single-Nukleotid-Polymorphismen), Kopienzahlveränderungen (CNVs) sowie Genfusionen. Innerhalb dieses Panels werden sowohl die Tumormutationslast als auch MSI analysiert. Unsere Berichte enthalten Empfehlungen zur Medikamentenauswahl auf Grundlage der beim Patienten identifizierten Varianten sowie weitere pharmakogenetische Informationen wie Arzneimittelresistenz, -sensitivität und -toxizität. Zusätzlich zur Auswahl zielgerichteter Therapien werden auch Sensitivitäts-, Resistenz- und Nebenwirkungsbewertungen für Chemotherapeutika durchgeführt.

Der Test der Tumormutationslast (TMB) dient zur Messung der Anzahl genetischer Mutationen in Krebszellen. Eine höhere Mutationszahl in Tumorzellen steht in Zusammenhang mit einer stärkeren Erkennung durch das Immunsystem und kann somit mit einem besseren Ansprechen auf Immuntherapien verbunden sein.

Der MSI-Test (Mikrosatelliteninstabilität) ist ein genetischer Test zur Erkennung von Veränderungen in repetitiven Mikrosatellitenregionen der DNA, die infolge von Störungen der DNA-Reparaturmechanismen auftreten. MSI wird am häufigsten mit bestimmten Krebsarten wie dem kolorektalen Karzinom in Verbindung gebracht, kann jedoch auch bei vielen anderen Tumorarten therapeutisch relevante Ergebnisse liefern. Defekte in den DNA-Reparaturmechanismen können genetische Veränderungen auslösen, die für das Wachstum und die Teilung von Krebszellen notwendig sind.

Personalisierte Medizin: Die Identifizierung genetischer Varianten mithilfe umfassender Panels beeinflusst zunehmend die Therapieentscheidung nicht nur bei Krebs, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen. Dieser personalisierte Ansatz trägt dazu bei, das Risiko von Nebenwirkungen zu reduzieren und gleichzeitig den Therapieerfolg zu verbessern.

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